Atlantik Portugal & Frankreich

Reise entlang der Atlantikküste

03. – 27. September 2020

AUTO:

Wir waren mit unserem eigenen Wohnmobil unterwegs.

Spritkosten: ca. 600,00 €
Mautkosten: ca. 400,00 €

CAMPINGPLÄTZE:

Siehe Campingplätze Frankreich und Portugal.

GESAMTKOSTEN:

Bei diesem Urlaub waren wir nicht so günstig unterwegs, schon wegen der Entfernung hatten wir hohe Sprit- und Mautkosten. Wir liegen deshalb für dreieinhalb Wochen Reisen bei ca. 2000,00 – 2500,00 €. Sparen konnten wir dafür oft bei Stell- und Campingplätzen, da einige aufgrund von Corona geschlossen waren aber die Preise vor allem in Portugal erheblich geringer sind als in Deutschland.

STORY:

Im Herbst 2020 stand die erste wirklilch große Reise mit Igor an, wir hatten dreieinhalb Wochen Urlaub genommen und es sollte eine große Rundreise durch Spanien geben, dort hatte es uns 2017 in den Pyrenäen schon so gut gefallen. Doch dann kam Corona und wir haben unsere Route ungelogen vier Mal umgeplant. Jedes Mal hatten wir eine Alternative gefunden, die dann prompt zum Risikogebiet erklärt wurde. Das war gar nicht so einfach, vor allem kostet die Planung ja auch viel Zeit. Wir haben deshalb auf eine bereits geplante Route aus unserem Fundus zurück gegriffen, die Karin einmal für eine Reise in die Bretagne geplant hatte. Außerdem träumte Steffen davon, nach Nazaré (Portugal) zu fahren, wo die höchste Welle geritten wurde. So suchten wir uns für den Fall, dass wir es auch nach Portugal schaffen sollten, dort auch einige Ziele raus. Am 03.09.2020 starteten wir mit einer großen vierseitigen Exceltabelle und vier Routen sowie Fahrrädern und SUP im Gepäck gen Westen. Folgende Route sind wir dann (ungefähr) gefahren:

Route vie Google Maps: Meer, Meer und viel mehr Meer.

Rennes, die Hauptstadt der Bretagne, war unser erstes Ziel. Wir waren überrascht, wie schnell man eigentlich da ist und haben erst einmal zwei Tage die Füße hoch gelegt und sind gemütlich durch die City gebummelt. Zu der Bezeichnung gemütlich gehört zu dieser Zeit jedoch auch ein Mund-Nasen-Schutz, der in Frankreich wegen Corona auch in der Öffentlichkeit getragen werden muss. Sogar später im Nationalpark musste man das Teil tragen, obwohl man sich an der frischen Luft und am Atlantik bewegt hat. Aber, als Gast passt man sich natürlich an. Da die Strafe bei Verstoß 130,00 € betrug und überall Polizeigruppen standen, natürlich schwer bewaffnet, haben wir uns lieber an die Regeln gehalten und unauffällig verhalten. Denn wir waren scheinbar sowieso schon aufgefallen – „Oh, schau mal Touristen!“, sagten die Blicke der Einheimischen. Nichts desto trotz waren alle total freundlich und aufgeschlossen, wir fühlten uns also nicht unerwünscht.

Generell sind die Bretonen ein sehr entspanntes und ausgeglichenes Volk, sehr höflich und zuvorkommend. Wir sind nach der Erholung in Rennes dann kurz in die Normandie gefahren, um den berühmten Mont St. Michel zu sehen. Das hat sich wirklich gelohnt, da es total leer war. Was sich jedoch nicht lohnt ist, als Wohnmobil nur für ein paar Stunden parken zu wollen. Egal wie lange man bleibt, man bezahlt das Parkticket für 24 Stunden – das kostet einfach mal 18,00 €, ohne Strom und Co., nur das Parken. Aber eine Alternative gibt es leider auch nicht. So fuhren wir nach einigen Stunden Aufenthalt weiter nach Saint-Malo, wo wir auch übernachtet haben. Diese charmante Hafenstadt ist auf jeden Fall einen Besuch wert, ihre alten Stadtmauern, das Freibad im Meer und der beste Crêpe der Bretagne haben uns einen schönen Nachmittag verbringen lassen.

Da wir bis jetzt noch nicht die typisch steinige Küste der Bretagne gesehen hatten ging es weiter nach Ploumanac’h, zu einem absoluten Traum von Nationalpark. Die Fahrt hierher war schon sehr romantisch, wie in einem Film. Zum Glück war der Wohnmobilparkplatz ausgeschrieben (siehe unten), wer weiß wo wir sonst vor lauter Staunen gelandet wären? Wir möchten euch deshalb unter den Hot Spots gerne unsere kleine Wanderung zeigen, die natürlich auch länger hätte sein können. Jedoch waren wir statt 47 Min. locker 2,5 Stunden unterwegs, da wir viel stehen geblieben sind um zu schauen, dem Meer zu lauschen und einfach um den Moment so richtig zu genießen.

Ab hier gab es ein kleines Stimmungstief, da Karin sich erkältet hatte. Nicht einmal die Hälfte der ursprünglich geplanten Bretagneroute hatten wir geschafft… deshalb fuhren wir weiter auf die ebenso schöne Insel Île-Grande in Pleumeur-Bodou. In dem Gezeitenareal der Côte de Granit Rose ist dies die größte Insel und für uns hatte sie gefühlt auch die intensivsten Gezeiten. So ein Wechselbild aus Ebbe und Flut, so einen Hafen wie in Saint Sauveur, hatten wir noch nicht gesehen. Und so standen wir für zwei Nächte mitten im Ärmelkanal und ließen uns Leiten von den Launen der Natur. Steffen unternahm eine Radtour während Karin sich auskurierte und nach zwei Tagen beschlossen wir, die Bretagne hiermit abzuschließen um zum Genesen in wärmere Gefilde zu fahren. Auf in den Süden!

Da der Süden aber ganz schön weit weg war, legten wir eine Nacht in Saint-Nazaire mit Gratisparkplatz ein, machten Handstand und Yoga im Sonnenuntergang um am nächsten Tag weiter nach La Rochelle zu fahren. Karin war dank der kräftigen Sonne auf dem Weg der Besserung und wir schlenderten durch die schöne Hafenstadt, die gerade eine neue Promenade verpasst bekam, ein Besuch lohnt sich ab 2021 also wieder so richtig! Wir tranken Aperol unter´m Litschibaum, aßen das gefühlt 20. Baguette mit Käse und Wein und fuhren am nächsten Tag zum baskischen Golf, nach Biarritz. Zum Glück hatten wir den Campingplatz reserviert, hier war nämlich überraschend viel los, das waren wir gar nicht mehr gewohnt!

Biarritz ist ein, einst vom europäischen Adel endtecktes, „elegantes Seebad“, so heißt es. Für uns war es einfach das Surfermekka schlechthin, wo eine tolle Stimmung herrschte und die Wellen zum Surfen einluden. Wir mussten nur die Sprache der Fahnen verstehen – wer darf wann wo baden und surfen? Das war gar nicht so einfach. Wir folgten deshalb der Surfschule, da schien es uns sicher mit unserem SUP. Und so war es auch, sicher und einfach unbeschreiblich schön. Was wir hier erlebt haben, war ein super leichtes und befreiendes Lebensgefühl. Leider befanden wir uns am nächsten Morgen dann in einem Corona-Risikogebiet und mussten uns etwas überlegen. Frankreich bot jedoch wenig Alternativen, da die Mittelmeerküste schon länger zum Risikogebiet zählte. Ihr erinnert euch sicher an unsere oben beschriebenen Pläne und so durchquerten wir nach zwei Nächten im Paradies in einer langen Tagestour das noch stärker von dem Virus betroffene Spanien. Wir fuhren trauernd an Bilbao vorbei und hielten die ganze Strecke nur zum Tanken und Pausieren an, bis wir abends ind Braga, Portugal, ankamen.

Für die Nacht hatten wir uns einen öffentlichen Parkplatz an der Bom Jesus do Monte, ein wirklich schöner Wallfahrtsort, ausgesucht. Hier speisten jedoch bis spät in die Nacht die Gäste einer Fastfoodkette aus ihren Papiertüten des Drive-in und wir haben kaum ein Auge zu bekommen. So ist das manchmal… uns hat es gezeigt, dass wir wohl nicht so für´s Wildcamping geeignet sind. Deshalb wechselten wir gleich morgens auf einen Campingplatz und erkundeten die Stadt.

Danach ging es weiter nach Porto, wo wir erneut vor der Herausforderung standen, einen sicheren Schlafpatz zu finden. Die Stadt ist bei Campern bekannt für eine hohe Kriminalität, die man an nächtlichen Überfällen zu spüren bekommt, ja sogar auf Campingplätzen. Deshalb standen wir sehr weit außerhalb. Zwar standen wir sicher, aber auf einem Platz, der dank Corona wirklich gelitten hatte. Auch wenn die Plätze wegen des Virus außer Betrieb waren, konnte man dort in Portugal mit dem Wohnmobil trotzdem übernachten. Es gab nur keinen Service (keine Duschen oder WC, kein Strom etc.). Er war so herunter gekommen, dass überall Fliegen waren. Unser Wohnmobil war aber in einem ähnlichen Zustand. Durch die weite Fahrt und die Hitze der letzten Tage, fuhren wir einen ganzen Fliegenfriedhof spazieren. Die kleinen Kanibalen machten sich dann über Igor her und wir sahen starken Handlungsbedarf, unser geliebetes Womo zu waschen. Nicht dass es noch aufgefressen würde!
Wir verbrachten also einen entspannten Tag im schönen Porto, wo es auch sehr leer war, nächtigten trotz allem ruhig und sicher und fuhren am nächsten Morgen direkt in die Waschanlage! Erleichterung machte sich breit, das war also auch erledigt.

Nachdem wir die älteste Universität Portugals in Coimbra und das Kloster in Tomar besichtigt hatten brauchten wir wieder etwas Meer und fuhren nach Nazaré, wo die höchsten Wellen geritten werden. Die Straßen sind wirklich eng und nachdem wir uns durchgekämpft hatten, waren dann auch noch Wohnmobile am Strand verboten – manchmal hat man aber auch Pech! Aber dem muss man sich ja nicht immer hingeben, Igor konnte dort trotzdem parken. Und nachdem wir an einer tollen Lagune standen und noch mehr leere Strände sahen, fuhren wir durch einen starken Sturm durch die Berge nach Lissabon. Wir freuten uns unheimlich auf eine heiße Dusche, denn die letzte (heiße) hatten wir in Frankreich. Aber wir hofften vergeblich, auch hier gab es nur kaltes Wasser. Wir verstanden die Welt nicht mehr… seit 1500 km hatten wir nur kalt duschen können, ob das hier normal war? Wir wussten es nicht und zogen die kalte Dusche wieder mal kurz und knackig durch.

Nach dem Wochenende in Lissabon wollten wir gerne über Sintra nach Óbidos fahren. Es war tatsächlich keine so gute Idee. Wir hatten vor Reiseantritt auf einem Portugalblog gelesen, dass die Straßen und ihre Beschilderung in Portugal tückisch sein sollen. Die drei wichtigsten Aspekte können wir nur bestätigen:

  • Eine asphaltierte Straße bleibt nicht immer eine asphaltierte, geschweige denn befestigte Straße,
  • ein aufgestelltes Schild kann vieles bedeuten, seit der Installation kann sich aber umso mehr geändert haben, dass nicht mittels Schild angekündigt wird,
  • vertraue nicht deinem Navigationsgerät, egal wie überzeugt du davon bist, vertraue ihm einfach nicht. Niemals!

Denn Sintra ist eine wunderschöne und uralte Kleinstadt im Sintragebirge, wo es viele Schlösser und Pläste zu besichtigen gibt – die wollten wir uns auch gerne anschauen. Wir hatten uns einen Parkplatz an einer Hauptstraße ausgewählt, fuhren los, und landeten mitten im Einbahnstraßenschlamassel von Sintra. Merke: In Portugal gibt es verschiedene Kategorien von Hauptstraßen, beginnend mit einem „N“, gefolgt von einer dreistelligen Nummerierung die wiederum mit den Ziffern 1-3 beginnen kann. Die „N1..“ sind für Wohnmobile einwandfrei, die „N2..“ für Könner geeignet und die „N3..“ sind einfach nicht zu empfehlen. Letztere sind zu eng, zu schmal, zu niedrig und zu verbaut.
So ziemlich am Anfang unserer Fahrt Richtung Zentrum wollten wir umdrehen, es war die Chance, doch alle Einheimischen winkten hysterisch in die andere Richtung: Es war eine Einbahnstraße. Und so drehten wir wieder um und es wurde immer enger. Irgendwann standen wir an einer Kreuzung mit der Auswahl: Bergpass und weiter hoch oder Altstadt und weiter runter. Die Zufahrt zur Altstadt war jedoch eigentlich verboten. So fuhren wir ein Stück Bergpass, drehten nach 30 m auf einem Parkplatz wieder um und fuhren in die Altstadt – uns blieb auch gar nichts anderes übrig. Falsch herum in die Einbahnstraße konnten wir nicht fahren, es war auch viel Verkehr, den schmalen Bergpass hoch konnten wir auch nicht fahren und so standen wir irgendwann in der super engen City von Sintra. Ziemlich genau da, wo die rote Stecknadel steckt:

Auszug aus Google Maps: Das Einbahnstraßenschlamassel von oben.

Dort parkten wir kurz und Steffen lief den Weg zur richtigen Hauptstraße ab. Wir mussten tatsächlich noch durch São Martinho und einen anderen Bergpass fahren. Wenn in Portugal die ganze Straße durchgehend rot markiert ist, dann ist es ernst. Aber, wir haben das alles ohne einen Kratzer überstanden. Tatsächlich… es war der absolute Höllentrip und unsere Herzen waren wirklich tief gerutscht. Die ganze Stadt ist eine einzige Einbahnstraße und am Ortseingang weist nicht ein Schild darauf hin, dass man als Wohnmobilist besser außerhalb parken sollte. Da wir Sintra nun wie unsere Westentasche kennen und eine exklusive Stadtrundfahrt in unserem fahrenden Wohnzimmer hatten, wollten wir nur noch weg. Das alles war so aufregend, dass das kein Schloss und kein Palast hätte toppen können. Auf dem Rückweg kamen wir dann am Bahnhof „Portela de Sintra“ vorbei. Hier gibt es einen großzügigen Wohnmobilparkplatz. Also, wer mal nach Sintra möchte, bitte hier parken.

Dringend auf der Suche nach Ruhe und Entspannung fuhren wir nach Obidos, schlenderten eine Runde über die Stadtmauer und legten dann nur noch die Füße hoch. Am nächsten Tag fuhren wir nach Quiaios bei Figueira da Foz um das letzte Mal vor Antritt unserer Rückreise am Meer zu sein. Der Ort war total leer, alles bis auf den Supermarkt hatte geschlossen und wir standen mit drei weiteren Pärchen ganz idyllisch. Tatsächlich trafen wir hier ein deutsches Auswandererpärchen das tolle Geschichten erzählen konnte. Unter anderem auch Geschichten aus Sintra, da sie in der Nähe wohnen. Eine Geschichte handelte von einem deutschen Camperpärchen mit Wohnwagen, dass sich ebenfalls auf sein Navigationssystem für den Besuch in Sintra verlassen hatte. Genau in dieser einen Harnadelkurve, wo die rote Stecknadel im Foto steckt, haben auch sie sich festgefahren und mussten den Wohnwagen abhängen und mit der Hand hinunter fahren. Wie klein die Welt doch ist…

Was wir auf diesem Platz vor allem fanden, war eine heiße Dusche! Ein unbeschreiblich gutes Gefühl! Vor allem für Steffen, denn die letzten Tage (oder bei einer der kalten Duschen…) hatte er sich leicht erkältet. Gefühlt rundum erneuert machten wir uns nach zwei Nächten auf den Weg zurück nach Deutschland. Für weitere zwei Nächte standen wir nach zwei 1000 km-Trips aufgrund der Risikogebiete noch in Metz, Frankreich, genossen noch einmal so richtig das Urlaubsfeeling und fuhren dann knackebraun und super erholt gen Heimat.

Von Anfang an waren wir auf Grenzkontrollen mit Temperaturmessungen vorbereitet. Oft haben wir uns bei dem Nähern eines Grenzübergangs gefragt, ob es problematisch werden könnte keinen genauen Aufenthaltsort oder eine Buchungsbestätigung vorweisen zu können. Während unserer Reise haben wir sieben Mal Grenzen überquert. Kein einziges Mal gab es Kontrollen. Tatsächlich war dort nichts und niemand, obwohl in Deutschland Informationen über strenge Grenzkontrollen veröffentlicht wurden. Uns hat das bestätigt, dass es die richtige Entscheidung war, diese Reise zu machen. Es war eine tolle Erfahrung, vor allem hatten wir leere Straßen und Strände, wenig Touristen und somit auch leere Städte. Doch aufgefallen ist uns, dass sich die Menschen freuen. Sie suchen das Gespräch, fragen woher man kommt und wie die Reise bisher war. Ihre Geschäfte leiden unter dem Wegbleiben der Besucher sehr, denn der Tourismus ist hier seit vielen Jahren eine wichtige Einnahmequelle. Sie fragen auch wie es in Deutschland ist und sind sehr interessiert. Und alle sind ebenso voller Hoffnung, dass bald wieder die Normalität eintritt.

EMPFEHLUNGEN:

RESTAURANTS

St. Malo, Frankreich:

Crêperie Chantal
2 Place aux Herbes, 35400 Saint-Malo, Frankreich
Preisklasse: €

Hier gibt es die besten Crepês der Bretagne, sogar ausgezeichnet!

Coimbra, Portugal:

Tapas nas Costas
R. Quebra Costas 19, 3000-340 Coimbra, Portugal
Preisklasse: €€

Dieses schicke Restaurant in einer kleinen steilen Gasse bietet unheimliche leckere Speisen und einen sehr zuvorkommenden Service.

Lissabon, Portugal:

Lisboa à Noite
R. das Gáveas 69, 1200-206 Lissabon, Portugal
Preisklasse: €€-€€€
http://www.lisboanoite.com/

Wer gutes portugiesisches Essen auf gehobenen Niveau sucht ist hier genau richtig, Reservierung vorab empfohlen.

BARS

La Rochelle, Frankreich:

L’IMPREVU
1 bis Rue de la Fourche, 17000 La Rochelle, Frankreich
Preisklasse: €

Eine schöne Bar in der Altsadt mit Sitzplatz unter dem magischen Litschibaum.

Braga, Portugal:

Café A Brasileira
Largo do Barão de São Martinho 17, 4700-328 Braga, Portugal
Preisklasse: €€

Dieses Café ist das angesagteste der Stadt und wirklich schön. Wir saßen hier mehrere Stunden um das Treiben der Einheimischen zu beobachten.

Porto, Portugal:

Miradouro Ignez
Rua da Restauração 252, 4050-592 Porto, Portugal
Preisklasse: €€

Die Bar über dem Wasser bietet einfach einen unglaublichen Ausblick!

Lissabon, Portugal:

Duque Brewpub
Calçada do Duque 51, 1200-156 Lissabon, Portugal
Preisklasse: €€
http://www.duquebrewpub.com/

Im Duque kann man sich durch die portugiesischen Biersorten testen und gut versacken.

Metz, Frankreich:

AUX PETITS CHOUX
26 Rue Saint-Marcel, 57000 Metz, Frankreich
Preisklasse: €
http://auxpetitschoux.com/

Wer auf dem Wohnmobilstellplatz übernachtet kann sich hier morgens super leckere Baguettes und tolle Croissantvariationen gönnen.

Comédie Café
2 Rue du Pont des Roches, 57000 Metz, Frankreich
Preisklasse: €

Diese Café ist super angesagt und genauso super gut besucht. Die tolle LAge am Wasser ist aber auch schön!

ANDERE GESCHÄFTE

Rennes, Frankreich:

Librairie du Voyage – Ariane
20 Rue du Capitaine Alfred Dreyfus, 35000 Rennes, Frankreich
Preisklasse: €-€€

Ein kleiner aber feiner und gut sortierter Buchladen zu Reisen und Outdoorthemen. Hier findet man jede Straßenkarte und tolle Literatur zum Surfen und Campen.

Braga, Portugal:

Comur – o mundo fantástico da sardinha
R. do Souto 148, 4700-317 Braga, Portugal
Preisklasse: €€€
https://www.comur.com/pf/braga/

Hier gibt´s Konservenfisch in schicker Verpackung, nicht ganz günstig, aber mal was anders.

Tattoon – Sequeira
N103 44, 4705-629 Braga, Portugal
Preisklasse: €-€€

Deko-vernarrte Frauen (insb. für portugiesische Einrichtung) werden es lieben.

Óbidos, Portugal:

Ana Todo Bom
R. Direita 20, 2510-070 Óbidos, Portugal
Preisklassse: €-€€

Bei Ana Todo gibt es wundervolle handbemalte Keramik, ganz individuell und sehr kunstvoll.

HOT SPOTS

Wenn in Rennes Markt ist, dann herrscht im Zentrum der totale Ausnahmezustand. Es gibt überall bunte Stände mit Trockensträußen, frisches Gemüse und Fisch. Auf dem Place St. Michel ist es besonders schön. In Rennes lohnt sich aber auch ein Besuch in den Markthallen:

Halles centrales
25 Rue Jules Simon, 35000 Rennes, Frankreich
Preisklasse: €€-€€€

Auf dem Place du Champ Jacquet kann man die tollen Fachwerkhäuser besonders gut bestauenen und auf dem Saint-Anne Place lässt es sich schön für einen Kaffee oder mehr sitzen.

Die berühmte Insel mit dem Kloster im Meer, der Mont St. Michel, sollte man gesehen haben. Das Parken ist jedoch sehr teuer, da immer für 24 Std. abgerechnet wird (18,00 €).

In der Hafenstadt St. Malo kann man einen tollen Tag mit dem Besuch der Altstadt, einen Sprung ins mit dem Atlantik verbundene Freibad oder einen Spaziergang zu den Inseln verbringen. Es gibt aber auch viele tolle Galerien. Auf keinen Fall sollte man sich den Crêpe bei Chantal entgehen lassen (siehe oben unter Restaurants.) Das Original ist übrigens der „Galette bretogne“!

Ein Besuch der Nationalparks und der steinigen Küste von Ploumanac´h lohnt sich auf jeden Fall.

Der Parkplatz für Wohnmobile ist gut ausgeschildert und liegt sehr zentral um eine kleine Wanderung zu unternehmen:

Parking du Ranolien
Chemin du Ranolien, 2270 Perros-Guirec, Frankreich
Preisklasse: €€

Route via Google Maps: Eine Wanderung an der schroffen Bretagneküste.

Die Weiterfahrt über die D788 durch Randreuz ist sehr idyllisch, hier lohnt sich auch ein Stop am Hafen.

Die größte Insel hier ist Île-Grande und gehört zu Pleumeur Bodou. Der Hafen von Saint-Sauveur ist richtig toll, insbesondere bei Ebbe. Insgesamt ist das Campen auf einer Insel im Ärmelkanal mit dem Rhythmus der Gezeiten eine tolle Erfahrung und gut um so richtig anzukommen.

Bei Saint-Nazaire gibt es tolle Strände, wir haben hier am Plage de Jaunais übernachtet und einen wundervollen Sonnenuntergang gesehen.

In La Rochelle kann man ab 2021 die neue Promenade begehen um über diese dann zur Altstadt und dem Hafen zu gelangen. Wir empfehlen die Rue de St. Nicolas und den Place de la fourche (Gabelplatz), wo man unter dem magischen Litschibaum in einer der Bars sitzen kann.

Am baskischen Golf, insbesondere in Biarritz, kann man perfekt Wellenreiten und Surfen und einfach den Sommer genießen.

Der Norden Portugals bietet eine tolle bergige Natur, ganz anders als der Süden, den wir 2014 bereisten. In Braga sollte man auf jeden Fall die Bom Jesus do Monte beuschen und den Aufstieg über die Treppen wagen, da man immer wieder eine tolle Aussicht über die Stadt hat. Die Pilgerstädte gehört seit 2019 zum Unseco-Welterbe.

Bom Jesus do Monte
Estrada do Bom Jesus, 4715-056 Tenões, Portugal
Preisklasse: Gratis
https://bomjesus.pt/

In Braga kann man außerdem schön Bummeln.

Das Altstadtviertel Ribeira in Porto ist ein Muss. Wir haben es auch sehr gemocht im Viertel Miragaia am Wasser lang zu schlendern.

Die älteste Universität Portugals findet man in Coimbra, insbesondere die Bibliothek ist sehr sehenswert. In der verwinkelten R. Quebra Costas hat es uns besonders gut gefallen. Weiter gefahren sind wir am gleichen Tag noch nach Tomar, wo es eine urige kleine Altstadt und die Tempelburg und Klosteranlage gibt. Eine Besichtung lohnt sich sehr, der Parkplatz ist jedoch eher knapp bemessen.

Convento de Cristo
Igreja do Castelo Templário, 2300-000 Tomar, Portugal
Preisklasse: €

Ganz in der Nähe befindet sich das sehr gut erhaltene und wirklich große Aquädukt, wir waren total beeindruckt.

Aqueduto dos Pegões
Aqueduto do Convento de Cristo, Vale dos Pegões, 2305-203 Tomar, Portugal
Preisklasse: Gratis

Ab hier ging unsere Reise wieder Richtung Meer, genau genommen zu den höchsten gerittenen Wellen in Nazaré. Viele fahren zum Forte de São Miguel Arcanjo, weil man von dort eine tolle Aussicht vom Felsen hat. Iinsbesondere wenn die Wellen wirklich mehrere Meter hoch sind, ist es dort wahrscheinlich auch am sichersten. Wir haben verbotenerweise am Parque de Estacionamento Praia do Norte direkt am Strand geparkt. Alles war sehr verlassen, auch der Aquapark, und wir hatten keine Befürchtung kontrollliert zu werden. Offiziell steht dort jedoch ein Schild, dass Wohnmobile verboten sind. Die Zu- und Abfahrt (Einbahnstraßensystem) ist etwas eng aber machbar. Ebenso einen tollen Strand und eine schöne Lagune gibt es in Foz do Arelho. Hier kann man die Fischer hautnah beobachten, wie sie mit ihren kleinen Booten rausfahren, angeln und Netze legen und abends wieder reingefahren kommen und den Fisch teilweise verkaufen. Auch für Kite-Surfer ist die Lagune paradiesisch.

Zu Lissabon können wir nicht mehr so viel schreiben, da wir uns hauptsächlich in Bairro Alto aufgehalten haben, das schöne Barviertel, das wir beim letzten Besuch nicht mehr geschafft haben. Wer sich zu Lissabon informieren und unsere Tipps lesen möchte, kann das in unserem letzten Reisebericht tun.

Eine tolle mittelalteriche Stadt mit sehr gut erhaltener Stadtmauer ist Óbidos. Der Rundgang auf der Mauer bietet tolle Aussichten auf die Altstadt so wie auch auf die Umgebung. Auch hier gibt es ein Aquädukt, welches jedoch wesentlich kleiner als das in Tomar ist.

Wer wie wir auf einer Rücktour mal in Metz, Frankreich, anhält, sollte auf jeden Fall einen ganzen Tag einplanen. Die Stadt an Mosel und Seille bietet eine schöne Altstadt, eine große Kathedrale und viele tolle Geschäfte zum Bummeln. Es gibt auch eine tolle Markthalle, ofiziell „Bauernmarkt“ genannt, mit allerhand Köstlichkeiten:

Marché Couvert
15 Rue d’Estrées, 57000 Metz, Frankreich
Preisklasse: €€

Auf und um den Place Saint-Jacques und dem Place Saint Louis kann man sich schön zum Kaffee trinken aufhalten und die Menschen beobachten.

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